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US Open 2026: Wind, Wind und noch mehr Wind – die Wetterprognose für Shinnecock Hills

Der Wind soll bei der US Open 2026 zum entscheidenden Faktor werden, mit Böen jenseits der 30 Meilen pro Stunde.

Sonne, milde Temperaturen, kaum Regen: Wer in dieser Woche als Gast zur US Open 2026 nach Shinnecock Hills kommt, erlebt nahezu ideale Bedingungen. Für die 156 Profis im Feld sieht die Rechnung allerdings anders aus – denn der eine Faktor, der eine US Open in Shinnecock kippen lassen kann, ist diesmal omnipräsent: der Wind.

Angenehme Temperaturen, aber ständiger Wind bei der US Open 2026

Die Temperaturen bewegen sich während der Turniertage in einem freundlichen Bereich, mit Höchstwerten zwischen rund 78 und 84 Grad Fahrenheit (etwa 26 bis 29 Grad Celsius). Regen ist nach aktuellem Stand fast kein Thema – mit einer Ausnahme: Für Donnerstag liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei rund 48 Prozent.

Das eigentliche Thema ist der Wind. Über die gesamte Woche soll er konstant mit 15 bis 20 Meilen pro Stunde wehen. Am windigsten wird es ausgerechnet zum Auftakt: Für Donnerstag werden 20 bis 30 Meilen pro Stunde erwartet, in Böen sogar über 30 – der härteste Tag der Woche, kombiniert mit der höchsten Regenwahrscheinlichkeit.

McIlroy erwartet langsamere Grüns

Welche Auswirkungen der Wind auf das Setup hat, machte Rory McIlroy bereits deutlich. Der US-Open-Champion von 2011 rechnet damit, dass die USGA die Grüns für den windigen Donnerstag bewusst verlangsamt.

„Ich würde sagen, sie wollen die Grüns wieder auf die 10er auf dem Stimpmeter zurückbringen", so McIlroy mit Blick auf die erwarteten Böen. Der Grund ist praktischer Natur: Schon bei Böen von nur 25 bis 30 Meilen pro Stunde am Montag seien die Bälle auf dem elften Grün schlicht nicht mehr liegen geblieben. Wird der Untergrund zu fest und zu schnell, droht genau das Szenario, das Shinnecock 2004 und 2018 in Verruf gebracht hat: unspielbare Grüns.

Warum der Wind bei der US Open 2026 in Shinnecock so gefährlich ist

Shinnecock Hills ist baumlos und dem Küstenwind nahezu schutzlos ausgeliefert – einer der Gründe, warum die Anlage als der amerikanische Platz gilt, der einem echten Linkskurs am nächsten kommt. Kommt zum festen, sandigen Untergrund noch Wind hinzu, wird die ohnehin schwierigste Prüfung des Golfsports schnell zur Grenzerfahrung.

Für die USGA ist das Wetter dabei zugleich Risiko und Verbündeter: Bläst der Wind, verteidigt sich der Platz von ganz allein gegen niedrige Scores – ohne dass das Setup ins Extreme getrieben werden muss. Genau darin liegt die Hoffnung des Verbands, eine dritte Setup-Debatte in Shinnecock zu vermeiden.

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Die US Open 2026 wird vom 18. bis 21. Juni in Shinnecock Hills in New York ausgespielt. Die Wetterangaben entsprechen dem Prognosestand zu Wochenbeginn und können sich kurzfristig ändern.

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