Xbox-CEO Asha Sharma hat Spekulationen über einen möglichen Verkauf der Gaming-Sparte zurückgewiesen. Zuvor hatte sie das Geschäft in diesem Jahr umgebaut, was mit zahlreichen Entlassungen oder Studioverkäufen einherging.
Microsoft plane langfristig mit XBOX
Im Sommer hatte The Information berichtet, dass Microsoft erwäge, die Spielesparte auszugliedern oder als hundertprozentige Tochtergesellschaft neu zu organisieren. Damit ließe sich Xbox theoretisch leichter verkaufen. In einem neuen Interview mit der New York Times widerspricht Sharma nun solchen Plänen.
„Xbox steht nicht zum Verkauf„, betonte sie. „Wir werden alles tun, um das Unternehmen erfolgreich aufzustellen, und wir prüfen die richtigen Partnerschaften, das richtige Betriebsmodell und alles, was dafür nötig ist.“
Rückendeckung bekommt Sharma von Microsoft-Chef Satya Nadella. Er hatte den Umbau des Xbox-Geschäfts zuletzt gelobt und ihn als „great to see“ bezeichnet. In einer Folge des Sources-Podcasts sprach er über den Zustand der Sparte und bekräftigte Sharmas Ziel, das Gaming-Geschäft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Dafür soll der Fokus auf den größten Spielen liegen, außerdem werden neue Geschäftsmodelle geprüft.
Microsoft CEO gibt sich optimistisch
„Wenn ich mir die Studios und unser IP-Portfolio ansehe und unsere Fähigkeit, daraus künftig großartige Spiele zu machen, fühle ich mich fantastisch“, sagte Nadella. Zudem erklärte er: „Das Team und Asha straffen einiges, was großartig zu sehen ist. Und dann müssen wir das richtige nachhaltige Geschäftsmodell entwickeln, das es uns erlaubt, Gaming immer mehr Menschen zugänglich zu machen.“
Microsoft hatte in diesem Sommer umfangreiche Entlassungen bei Xbox durchgeführt. Zunächst waren 1.600 Stellen betroffen, weitere 1.600 sollen bis zum Ende des Geschäftsjahres von Microsoft folgen. Die zweite Entlassungswelle fand gerade erst statt. Laut Microsoft sind die Kürzungen inzwischen zu rund 75 Prozent abgeschlossen.
Quelle: videogamechronicle
Bild © Xbox/ Microsoft
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